Wissenswertes
Selbstbeobachtung während einer homöopathischen Therapie
In der homöopathischen Behandlung spielt die Selbstbeobachtung des Patienten eine wichtige Rolle. Die Art und Weise, wie der Patient seine Symptome wahrnimmt und beschreibt, sind einzigartig. Der Homöopath gewinnt aus diesen Äusserungen des Patienten ein detailliertes Bild und kann damit die Therapie gezielter planen. Warum das so ist und wie Sie selbst Ihre homöopathische Therapie aktiv mitunterstützen können, erläutert der folgende Bericht.
Wie arbeitet der Homöopath?
Des Homöopathen Ziel ist es, den Patienten in seiner geistigen, seelischen und körperlichen Einmaligkeit zu erfassen und zu verstehen. Dies geschieht mittels eines ausführlichen Anamnesegespräches und allfälliger einfachen Untersuchungen wie Blutdruck Messen.
Für die Verschreibung einer homöopathischen Arznei ist nicht die medizinische Diagnose ausschlaggebend, sondern die Gesamtheit der Symptome. Jeder Patient drückt seine Krankheit individuell aus. Der Homöopath behandelt zum Beispiel nicht eine Grippe als solche, sondern Fieber mit Schüttelfrost morgens, begleitend von Heiserkeit, die abends schlechter ist, starkem Durst auf kalte Getränke und ständiger Sorge des Patienten um seine Familie.
Individualität
Die Homöopathie setzt voraus, dass zwei Menschen mit derselben Erkrankung diese auf eine unterschiedliche Art und Weise zum Ausdruck bringen. Als Beispiel: Zwei Patienten leiden an Nackenverspannungen. Der erste bericht